Bereits einige Studenen vor Spiel fanden sich tausende Studenten zu der sog. "Tailgating Party" am Parkplatz des Stations ein - diese Parties sind Tradition vor jedem Football Spiel. Die Atmorspäre ist ähnlich wie bei einem Musikfestival - es werden Zelte aufgebaut, es wird gegrillt, aus den Autos dröhnt Musik und teilweise werden sogar die Ladeflächen der Trucks in Swimming Pools umfunktioniert :-)
Viele Studenten gehen nur wegen dem Tailgating zu den Spielen, die meisten schauen sich aber doch auch das Spiel an. Im Stadion war's dann ganz typisch amerikanisch: Cheerleader, eine Blasmusik-Band, Videowalls mit animierenden "Make some noise!!!"-Botschaften und viel Werbung, und in der Halbzeitpause eine Choreographie auf dem Spielfeld. Die nicht besonders originellen Schlachtrufe der Fans beschränkten sich auf "Go Aggies!" und "UTEP sucks!" (Aggies werden die Studenten der NMSU genannt, weil die Uni früher eine landwirschaftliche Schule, also auf englisch "agricultural school", war).
Leider gehören die Aggies zu den schlechtesten Footballspielern des Landes, weswegen das Spiel nicht überraschenderweise verloren wurde (wenn auch knapp, ein Touchdown kurz vor Ende sorgte für die Niederlage...). Das Spiel selbst dauerte einige Stunden, wie es für Footballspiele üblich ist...ich war froh, die Regeln halbwegs zu kennen, den meisten anderen Austauschstudenten war es schnell zu langweilig, weil sie keine Ahnung hatten was da unten auf dem Spielfeld passiert :-)

















